FAIRE WOCHE

Jedes Jahr im September findet in Deutschland die „Faire Woche“ statt. In meinem Wahlkreis unterstütze ich Aktionen der ein Eine-Welt-Organisationen, um den Menschen wieder bewusst zu machen: Fairer Handel steht für Gerechtigkeit im und die Verbesserung von Lebensbedingungen rund um den Globus. Kaffee, Schokolade, Tee und ähnliche Konsumgüter sind für uns längst Bestandteil einer gehobenen Lebensqualität ...

Jedes Jahr im September findet in Deutschland die „Faire Woche“ statt. In meinem Wahlkreis unterstütze ich Aktionen der ein Eine-Welt-Organisationen, um den Menschen wieder bewusst zu machen: Fairer Handel steht für Gerechtigkeit im und die Verbesserung von Lebensbedingungen rund um den Globus.

Kaffee, Schokolade, Tee und ähnliche Konsumgüter sind für uns längst Bestandteil einer gehobenen Lebensqualität. Die zur Herstellung dieser Produkte benötigten Rohstoffe werden jedoch oft von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika für einen Hungerlohn angebaut und geerntet. Mangelhafte Arbeitsbedingungen sind stets ein Risiko für Leben und Gesundheit der Arbeiter, die häufig das Kindesalter nicht überschreiten, und trotzdem nicht in der Lage sind, für sich und ihre Familie zu sorgen. Dieser Zustand ist mit unserem Verständnis von Menschenwürde und Gerechtigkeit unvereinbar und darf deshalb weder hingenommen noch unterstützt werden.

Die Teilnahme am Welthandel durch den Export von Rohstoffen wäre für viel Entwicklungsländer eine Chance, stabile wirtschaftliche und soziale Strukturen aufzubauen, Doch die Realität sieht leider anders aus. Von den Euros, die wir im Supermarkt für unsere Einkäufe bezahlen, kommen nur wenige Cent bei den Produzenten und Arbeitern vor Ort an.

Zu niedrig sind die Preise des Weltmarktes, zu viel fließt in die Taschen zahlreicher Zwischenhändler. So bleiben Entwicklungsländer in ihrer Armut gefangen und sind auf Almosen der Industrieländer angewiesen.

Fairer Handel kann dies ändern. Er steht für Mindestpreise zur Deckung von Produktions- und Lebenshaltungskosten, menschwürdige und umweltverträgliche Produktionsbedingungen sowie faire Löhne und soziale Sicherung. Langfristige Absatzverträge ohne Zwishcen händler gewährleisten dabei, dass der Exporterlös ungeschmälert den lokalen Produzenten zugute kommt.

Fairer Handel ist somit eine aktive Form von Armutsbekämpfung, die die Betroffenen als gleichberechtigte Partner respektiert und an der auch Sie sich beteiligen können. Deshalb ist es mein Anliegen, möglichst viele Menschen, auch in meinem Wahlkreis, für den Fairen Handel zu gewinnen. Jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Indem Sie fair gehandelte Produkte kaufen, erhalten Sie nicht nur garantiert hochwertige Qualität, sondern auch die Gewissheit, dass bei der Produktion menschenrechtliche und umweltverträgliche Mindeststandards eingehalten wurden.

Achten Sie bei Ihrem nächsten Einkauf auf das FairTrade-Siegel. FairTrade Produkte sind mittlerweile in über 27.000 Supermärkten und über 800 Hotels und Kantinen erhältlich. Fragen Sie einfach mal nach! Gemeinsam können wir viel bewegen.

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